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Quelle: Gelsenzentrum

Hohoffstrasse soll Voßgraben werden

Entgegen der Hoffnung der Ratsfraktion DIE LINKE, dass der Rat dem Vorschlag des gemeinnützigen Vereins Gelsenzentrum e.V. folgen wird, die Hohoffstraße in Rotthausen in Emma Rahkob-Straße umzubenennen, liegt eine Beschlussvorlage vor, die die Straße in „Voßgraben“ ummünzen soll.

„Wir bleiben weiterhin der Meinung, dass es keinen geeigneteren Namen als Emma Rahkob zur Umbenennung der Straße gibt“, so Martin Gatzemeier, Fraktionsvorsitzender. „Die Verwaltung begründet ihre Ablehnung damit, dass Recherchen ergeben hätten, dass Emma Rahkob nie eine Ehrung – egal welcher Art – gewollt hätte.“

Emma Rahkob wurde 1934 zu zwei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus wegen Widerstandes gegen das NS-Regimes verurteilt. Ihr Ehemann Fritz Rahkob wurde 1944 als Widerstandskämpfer von den Nazis hingerichtet. Nach ihm ist bereits ein Platz in der Innenstadt benannt. Im Widerstand gegen das NS-Unrechtsregime aktive Frauen sind im öffentlichen Raum der Stadt Gelsenkirchen als Namensgeberinnen hingegen stark unterrepräsentiert.