Erinnern heißt Handeln

Der heutige Tag mahnt uns: Aufrichtiges Gedenken verpflichtet und mehr als nur dem bloßen Erinnern. Es bedeutet aktiv an der Seite von Jüd*innen zu stehen und für eine Gesellschaft zu kämpfen, in der Antisemitismus keinen Platz hat. Zum heutigen Gedenken:

Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Gelsenkirchen gedenkt am heutigen 9. November der Opfer der Reichspogromnacht von 1938. Auch in Gelsenkirchen wurden damals jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger verfolgt, Synagogen zerstört und Geschäfte geplündert.

„Am 9. November erinnern wir daran, wohin Hass und Antisemitismus führen können, wenn sie nicht entschieden bekämpft werden“, erklärt Lisa Schuhmacher, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken Gelsenkirchen. „Das Gedenken an die Pogromnacht ist für uns nicht nur ein Blick zurück, sondern ein Auftrag für heute: Nie wieder dürfen Jüdinnen und Juden um ihre Sicherheit fürchten müssen.“

Die Linke Gelsenkirchen ruft dazu auf, Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Ausgrenzung konsequent entgegenzutreten.

„Erinnern heißt handeln“, betont Schuhmacher weiter. „Die Verbrechen von 1938 begannen mit Worten, mit Hetze und Verächtlichmachung. Heute müssen wir wachsam bleiben, wenn Menschen wieder gegeneinander aufgebracht werden.“

Die Fraktion Die Linke nimmt an den städtischen und zivilgesellschaftlichen Gedenkveranstaltungen teil und ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, mit ihrer Teilnahme ein sichtbares Zeichen für Respekt, Vielfalt und Menschlichkeit zu setzen