Der Beginn der Transparenz?
Das Bäderkonzept ist schon geraume Zeit Gesprächsthema in Gelsenkirchen. Bisher allerdings eher ein Buch mit sieben Siegeln, da viele offene Fragen nicht oder nur stockend beantwortet werden konnten. Nun ist endlich das von den Stadtwerken beauftragte Gutachten – das sogenannte Altenburg-Gutachten - für alle einsehbar.
Hierzu der Fraktionsvorsitzende der LINKEn im Rat Gelsenkirchen, Martin Gatzemeier: „Es ist erfreulich, dass endlich das Altenburg-Gutachten allen interessierten Vertreter*innen aus Politik und Bürgerschaft zur Einsicht vorliegt. Schon mehrfach hatte DIE LINKE. angefragt, wann dieses endlich allen zugänglich sein würde.“
Das Gutachten hat einen Umfang von 167 Seiten und es muss schon einige Zeit aufgewendet werden, um es ganz durchzulesen. Einige interessante Aspekte, über die es sich nachzudenken lohnt sind auch enthalten. Keinerlei Berücksichtigung findet aber beispielsweise bei der demografischen Entwicklung der Zuzug von ausländischen Staatsangehörigen/Flüchtlingen in den letzten zwei Jahren.
„Bereits im Rahmen der letzten Diskussionen zum anstehenden Bäderkonzept, hat natürlich auch DIE LINKE. ihr Konzept vorgestellt. Zunächst einmal hatten wir uns ein Moratorium gewünscht, da – wie den führenden Politikern hier in Gelsenkirchen bekannt – auch der RVR aktuell an einem überregionalen Freizeitkonzept arbeitet. Es macht Sinn, hier die weitere Entwicklung abzuwarten, um dann ein nachhaltiges Bäderkonzept für Gelsenkirchen zu erstellen. Durch die Offenlegung der Altenburg-Unterlagen haben wir jetzt erst einmal Gelegenheit, das Gutachten genau zu studieren. Dann sehen wir weiter“, so Gatzemeier abschließend.

