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Kosten der Gelsenkirchener Beteiligung an der Olympiabewerbung

Foto:debiettao007

Die Olympischen Spiele werden nicht in NRW stattfinden. Das hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entschieden. München nimmt nun am internationalen Wettbewerbsverfahren teil, Gelsenkirchen bleibt auf den Kosten sitzen. Wir stellen kritische Nachfragen: Was hat uns Olympia gekostet?

Nach der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes zugunsten Münchens ist die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele beendet. Die Stadt Gelsenkirchen hat sich im Rahmen des Bewerbungsverfahrens unter anderem am Ratsbürgerentscheid sowie an Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit beteiligt. Vor diesem Hintergrund soll nun                   nachvollziehbar dargestellt werden, welche Kosten der Stadt Gelsenkirchen tatsächlich entstanden sind.

Die Verwaltung wird daher um Beantwortung folgender Fragen gebeten:

  1. Wie hoch sind die bislang tatsächlich entstandenen Gesamtkosten, die der Stadt Gelsenkirchen im Zusammenhang mit der Olympiabewerbung entstanden sind?
  2. Wie hoch waren davon die Kosten für die Durchführung des Ratsbürgerentscheids einschließlich Personal-, Sach-, Druck-, Porto- und sonstiger Kosten?
  3. Wie hoch waren die Kosten für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit der Olympiabewerbung bzw. dem Ratsbürgerentscheid?
  4. Welche weiteren Kosten, beispielsweise für Veranstaltungen, Beratung, Dienstreisen oder sonstige Dienstleistungen, sind der Stadt entstanden?
  5. Welche dieser Kosten wurden vom Land Nordrhein-Westfalen oder anderen Stellen übernommen bzw. erstattet?
  6. Wie hoch ist somit der tatsächliche Eigenanteil der Stadt Gelsenkirchen, der aus dem städtischen Haushalt finanziert wurde?
  7. Gibt es nach dem Ausscheiden der Bewerbung Rhein-Ruhr noch offene finanzielle Verpflichtungen oder Folgekosten für die Stadt Gelsenkirchen?
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